Dokumentarfilm D 2021 45 min.

Der Dokumentarfilm schildert die Geschichte einer der wenigen Überlebenden im KZ geborenen Kinder. Am 1. Dezember 1943 kam Ingelore Prochnows Mutter, im fünften Monat schwanger und gerade mal 19 Jahre alt, ins Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. Der Grund ihrer Inhaftierung: „Verkehr mit einem Polen“. Im April des folgenden Jahres brachte sie ihre Tochter Ingelore zur Welt. Wie durch ein Wunder überlebte sie ein Jahr lang bis zur Befreiung im April 1945. Sie wuchs bei Adoptiveltern auf, erfuhr erst 40 Jahre später von den Umständen ihrer Geburt und machte sich auf die Suche nach ihrer Geschichte und nach möglichen Angehörigen. Ein Film, der diese Suche und die Geschichte nachvollzieht. Es geht um fehlende Erinnerungen, offene Fragen und das Erinnern ohne eigene Erinnerung. Ingelore findet bis heute Trost und Anerkennung im Engagement um das Gedenken und den Treffen mit anderen Überlebenden und deren Angehörigen. Sie haderte lange mit ihrer Rolle als Überlebende; fehlt ihr doch die eigene Erinnerung an das KZ. Wie kann sie denn als so etwas wie eine Zeitzeugin gelten, wenn sie nichts bezeugen kann?

Presse:

Artikel nd, Radio Dreyeckland Interview mit Heike Rode, Artikel Reutlinger General-Anzeiger (Bezahlschranke), Bergedorfer Zeitung und Bille Wochenblatt (15.11.22), antifa (Magazin der VVN-BdA März 2022, S.21

mit Ingelore Prochnow, Heike Rode, Klaus Prochnow, Frau Sonntag

Regie und Montage: Jule von Hertell              Kamera: Julia Küllmer

Sounddesign und Mischung: Anna Grabo       Farbkorrektur: Diana Sanchez

Gefördert mit Mitteln der nordmedia, Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und Stiftung Erinnerung

Vertrieb und Verleih gefördert durch nordmedia

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Vorführungen:

7.7.2024 um 16:00 Galerie ARTler, Burgstr. 32, Lübeck, geplant: 18:00 an einem Sonntag im Oktober 2024 im Rahmen der Ausstellung Umgraben-Ausgraben-Sichten, Kunstfleck Dahlenburg

vergangene: 27.1.2024 um 19:00 Kulturstation Toweddern, Kiel-Elmschenhagen, „…dass das heute immer noch so ist“ am 25.1.2024 um 19:00, 28.09.2023 um 19 Uhr Altes Kino Lychen mit Gespräch mit Dr. Andrea Genest, Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück, 4.9.2023 um 18:30 Uhr Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert, 5.9.2023 um 20 Uhr im Pro-Winzkino, Simmern jeweils mit Filmgespräch mit Ingelore Prochnow und Heike Rode23.3.2023 um 19:00 St.Pauli Archiv, 9.3.2023 um 20:00 Nordpol, Dortmund Nordstadt, 09.02.2023 um 19:00 Kulturbühne Bremerförde, 26.11.2022 um 20:00 im Gemeinschaftsraum des Wohnprojekts Dampfziegelei, Kiel, 4.12.2022, 20 Uhr, B-Movie in Hamburg, 13.11.2022, 19 Uhr, Kulturhaus Serrahn, 14.11.2022, 19:30, Herford, Kino Capitol, 17.11.2022 um 18:00 im Kino der Pumpe in Kiel, 17.08.2022, 19:30 im zakk, Düsseldorf, mit Heike Rode, 9.8.2022, 20:00 Dorfcafé im Rahmen der KunsthAlle Palingen, 18.5.2022, 18.15 Uhr, Murnausaal, VHS Bielefeld, Filmgespräch mit Ingelore Prochnow und Heike Rode, 12.5.2022, 18 Uhr, Sitte Galerie, Merseburg, 8.5.2022, 11 Uhr, Scala Kino Lüneburg, 30.4.2022, 19 Uhr, Kino Brückenschlag, Fürstenberg/Havel, 26.4.2022, 20 Uhr STRAZE Greifswald, 25.4.2022, 19 Uhr Berlin, Moviemento, 25.4.2022, 19 Uhr, Bielefeld, AJZ: Open Air Kino im Hof, 24.4.2022, 16 Uhr, Berlin, Café Störenfrida, 17.4.2022, 11:30 Uhr, Tübingen, Arsenal Kino, 13.4.2022, 19 Uhr, Wien, Brunnenpassage, 6.4.2022, 19.00 Uhr, Wien, Republikanischer Club, 27.3.2022, 18 Uhr, Halle, PuschKino, 21.3.2022, 20 Uhr Jameln, Kulturverein Platenlaase,10.3.2022, 20 Uhr Reutlingen, Kulturzentrum Franz.K, 10.3.20221, 19.30 Uhr KoKi Freiburg, 9.3.2022, 19.30 Uhr KoKi Freiburg, Schulvorstellung am 10.3. vormittags, 2.3.2022 nach der Küfa, ca. 20 Uhr, Dresden, AZ Conni, 3.3.2022, 20.30 Uhr, Hannover, Kino im Sprengel mit Filmgespräch mit Heike Rode, 8.2.2022 Kino Prager Frühling, Leipzig, 18 Uhr, 23.1.2022 SCALA KinoLüneburg, 11 Uhr, 63. Nordische Filmtage in Lübeck, 4.11.2021, Berlin, 20 Uhr, Projektraum, Hermannstr 48, 16.10.2021 Jahrestagung der Lagergemeinschaft Ravensbrück, 15.10.2021 Brückenschlag-Kino Fürstenberg, 28.09.2021 AJZ Bielefeld, Premiere 18. Dokumentarfilmwoche Hamburg